Krankheitsbedingt können wir leider zur Zeit unsere Seite nicht so aktualisieren, wie wir das gewohnt waren.
Das Gruppentreffen am 03.04.2019 findet auch wieder im Paritätischen auf der Friedhofstraße 39 statt.
Dienstag, 12. März 2019
Mittwoch, 9. Januar 2019
In neuen Räumlichkeiten
Bis auf weiteres treffen wir uns im Paritätitischen auf der Friedhofstraße 39 in MG-Rheydt.
Mi 09.01. 18:00 Gruppentreffen (ausnahmsweise 2. Mittwoch im Monat)
Mi 06.02. 18:00 Gruppentreffen
Donnerstag, 21. September 2017
Gewalt gegen Angehörige
Der Landesverband NRW der Angehörigen psychisch Kranker organisiert in
Mönchengladbach am 28.10.2017 einen Workshop zum Thema Gewalt gegen Angehörige.
Noch sind Plätze frei.
Anmeldungen über:
Andrea Wallis
Büro im Gesundheitshaus
Gasselstiege 13
48159 Münster
fon: 02 51- 5 20 95 22
fax: 02 51- 5 20 95 23
mail: lv-nrw-apk@t-online.de
www.lv-nrw-apk.de
Anmeldungen über:
Andrea Wallis
Büro im Gesundheitshaus
Gasselstiege 13
48159 Münster
fon: 02 51- 5 20 95 22
fax: 02 51- 5 20 95 23
mail: lv-nrw-apk@t-online.de
www.lv-nrw-apk.de
http://www.lv-nrw-apk.de/index.php?id=112&no_cache=1&sword_list%5B%5D=termine
„Gewalt gegen Angehörige"
Gewalt erkennen, sich schützen, damit umgehen
Referenten:
Rechtsanwältin Wiebke Schubert, Vorsitzende LV NRW ApK, Christian Zechert, Beauftragter des Landesverbands NRW ApK für die Forensik-Initiative, ortsansässige Polizei Mönchengladbach
Samstag, 28. Oktober, 10.00 – 15.00 Uhr
Ort: RehaVerein, 2. Etg. Sophienstraße 29, 41065 Mönchengladbach, zu Fuß 5 Min. vom Bahnhof (Hinterausgang Platz der Republik über Parkplatz gehen)
Kosten: Nichtmitglieder 10 €, LV-Mitglieder frei
inkl. Mittagessen & Getränke
Seelisch Kranke haben selten die gleichen Gewalt-motive wie nicht psychisch gestörte Täter, bei denen z. B. Bereicherungs- und sexuelle Delikte dominieren. Bei den Patienten sind es vor allem Beziehungstaten besonderer Art und das oft in unerträglichen Spannungssituationen. Betroffen sind besonders jene Menschen, die ihnen nahe stehen oder sie betreuen und deshalb häufig in einen verhängnisvollen Teufelskreis geraten. Deshalb muss man lernen die ersten Krankheitszeichen zu erkennen, richtig zu deuten und rechtzeitig den zuständigen Stellen, insbesondere einem Arzt mitzuteilen. Dem Kranken zuzuhören, sich ein Urteil zu bilden, gezielte Maßnahmen einzuleiten - und konsequent zu verfolgen, ist eins der Dinge, die wir lernen können. Alle Angehörigen, Freunde, Bekannte eines psychisch Kranken sind hierzu eingeladen!
„Gewalt gegen Angehörige"
Gewalt erkennen, sich schützen, damit umgehen
Referenten:
Rechtsanwältin Wiebke Schubert, Vorsitzende LV NRW ApK, Christian Zechert, Beauftragter des Landesverbands NRW ApK für die Forensik-Initiative, ortsansässige Polizei Mönchengladbach
Samstag, 28. Oktober, 10.00 – 15.00 Uhr
Ort: RehaVerein, 2. Etg. Sophienstraße 29, 41065 Mönchengladbach, zu Fuß 5 Min. vom Bahnhof (Hinterausgang Platz der Republik über Parkplatz gehen)
Kosten: Nichtmitglieder 10 €, LV-Mitglieder frei
inkl. Mittagessen & Getränke
Seelisch Kranke haben selten die gleichen Gewalt-motive wie nicht psychisch gestörte Täter, bei denen z. B. Bereicherungs- und sexuelle Delikte dominieren. Bei den Patienten sind es vor allem Beziehungstaten besonderer Art und das oft in unerträglichen Spannungssituationen. Betroffen sind besonders jene Menschen, die ihnen nahe stehen oder sie betreuen und deshalb häufig in einen verhängnisvollen Teufelskreis geraten. Deshalb muss man lernen die ersten Krankheitszeichen zu erkennen, richtig zu deuten und rechtzeitig den zuständigen Stellen, insbesondere einem Arzt mitzuteilen. Dem Kranken zuzuhören, sich ein Urteil zu bilden, gezielte Maßnahmen einzuleiten - und konsequent zu verfolgen, ist eins der Dinge, die wir lernen können. Alle Angehörigen, Freunde, Bekannte eines psychisch Kranken sind hierzu eingeladen!
Donnerstag, 8. Juni 2017
Wenn plötzlich alles anders ist
kann es trotzdem noch gut werden.
Wenn jemand in Ihrem persönlichen
Umfeld psychisch krank wird, bricht oft zunächst eine Welt zusammen.
Nicht nur die Kranken fühlen und benehmen sich seltsam, auch für
Sie hat eine neue Zeit begonnen.
Vielleicht benimmt sich Ihr Kind in der
Pubertät äußerst ungewöhnlich, und es braucht eine Weile, bis Sie
merken, dass es doch anders ist als in der „normalen“ Pubertät.
Und, was ist normal?
Vielleicht leben Sie mit einer Person
zusammen, die sich merkwürdig verhält. Auf manche Verhaltensweisen
können Sie sich einfach keinen Reim machen.
Vielleicht schämen Sie sich für die
Angehörigen, vielleicht sind Sie verzweifelt und wissen überhaupt
nicht mehr weiter.
Es gibt mehr Hilfen als Sie denken. Sie
müssen sich aber auf den Weg machen, sie suchen und finden. Solche
Hilfen können Sie zum Beispiel beim Hausarzt bekommen, bei
niedergelassenen Fachärzten, beim Sozialpsychiatrischen Dienst der
Stadt, bei den Kontakt- und Beratungsstellen in den SPZ's in Rheydt
und Mönchengladbach. Sie können sich auch an die Telefonseelsorge
wenden. Es gibt inzwischen auch ein muslimisches Seelsorge-Telefon.
Trotz Leid und anfänglicher
Hilflosigkeit ist es möglich, mit psychischen Krisen zu leben und zu
lernen, damit gelassener umzugehen.
In der Selbsthilfe-Gruppe teilen wir
unsere gemeinsame Betroffenheit, Erfahrungen, Ängste, Sorgen und
Bewältigungsstrategien miteinander.
Wir tauschen uns darüber aus, wie es
ist, mit psychischen Krisen im Angehörigenkreis zu leben und an
diesen Krisen zu wachsen. Außerdem geht es auch darum, Angehörige
von Schuld und Versagensgefühlen zu entlasten sowie Schamgefühle
abzubauen.
Es gibt psychisch kranke Menschen, die
wieder ganz gesund werden. Es gibt diejenigen, die weiter Hilfebedarf
haben, aber trotzdem wieder zurück finden ins „normale“ Leben.
Es gibt aber auch Menschen, die nicht so gut mit ihrer Krankheit
zurecht kommen und dauerhaft intensive Hilfe brauchen.
Dann müssen wir uns vielleicht von der
Vision eines vollkommen „normalen“ Lebens verabschieden und uns
dauerhaft mit „Ver-rückt-heiten“ auseinandersetzen, sie
akzeptieren und aushalten, ohne daran zu verzweifeln und uns selbst
zu verlieren. Mit dem Schicksal hadern bringt uns nicht weiter.
Was wir in der Angehörigenarbeit
gelernt haben: Nur wen es uns selbst gut geht (und dafür sind nur
wir selbst verantwortlich), können wir unseren Angehörigen eine
angemessene Stütze sein.
Wenn wir das begreifen, akzeptieren und
leben, also, wenn wir selbst mit uns im Reinen sind, dann kann es
sich auch wieder gut anfühlen.
Mittwoch, 22. Februar 2017
Geteiltes Leid
Unter
dieser Überschrift hat die Apotheken Umschau im Heft "Ausgabe
15. Februar 2017" einen Artikel zu unserem Thema
veröffentlicht, den ich hier gerne auch anbieten möchte.
Es wird im Artikel aufgezeigt, dass eine psychische Erkrankung eines Angehörigen auch das Leben der Famitlie stark verändern kann und es viel Kraft erfordert, mit der Situation umzugehen. Außerdem wird dargelegt, wie wichtig es ist, dass sich Angehörige der erkrankten Menschen selbst Hilfe holen.
https://drive.google.com/file/d/0B9VshLLNoPXDR1R1ODZ5NTc0cGs/view?usp=sharing
Der
Wort & Bild Verlag hat hierzu freundlicherweise die Genehmigung
erteilt.
Die
im Original-Artikel enthaltenen Bilder dürfen aus urheberrechtlichen
Gründen leider nicht mit erscheinen.
Samstag, 5. November 2016
Was sich Angehörige wünschen
Sie möchten von Ärzten,
Krankenschwestern und Pflegern ernst genommen werden.
Auch Angehörige sind oft verunsichert
durch die Krankheit ihrer Kinder, Partner oder Kollegen.
Sie wollen aufgeklärt werden. Das
Argument: "Ärztliche Schweigepflicht" akzeptieren sie nur dann, wenn
es um Details geht, die den Kranken beschreiben, der sie nicht von
der Schweigepflicht entbunden hat.
Ärzte und Pflegepersonal sollten sehr
wohl in der Lage sein, ein Krankheitsbild allgemein gültig zu
beschreiben.
Angehörige wünschen sich, dass die
Kranken nicht einfach aus der Klinik entlassen werden, ohne dass die
Nachsorge gesichert ist. Auch Angehörige sind nicht immer in der
Lage oder willens, alles zu regeln, was der Kranke nicht allein
bewerkstelligen kann, z.B. Medikamente zu organisieren, Anlaufstellen
zu kontaktieren oder für anderweitige Versorgung zu sorgen.
Angehörige haben sogar Wünsche an die
Kranken:
Nehmt auch unsere Befindlichkeit wahr.
Auch wir sind Menschen mit guten und schlechten Tagen. Auch wir
brauchen mal eine Auszeit. Auch wir müssen mal entspannen, auch uns
wird manchmal der ganze Stress zu viel.
Auch wir wünschen uns Rücksichtnahme.
Das müsste sich doch einrichten lassen.
In diesem Sinne: Auf ein
partnerschaftliches Zusammenarbeiten!
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